Case Study
Larix Engineering
Überblick
Larix Engineering GmbH ist ein Ingenieurbüro mit Sitz in Wien, das sich auf nachhaltiges Bauen und Sanieren spezialisiert hat. Zum Leistungsspektrum gehört Bauphysik, thermische Gebäudesimulation, Strömungs- und Tageslichtsimulation sowie Energieplanung mit erneuerbaren Wärme- und Kälteversorgungen.
Details
Leistungen
Zeitraum
2023 bis 2024

Der Ansatz
Im Frühjahr 2023 wurde ich beauftragt, die neue Identität für das Ingenieurebüro P. Jung zu entwickeln. Ich unterstützte das Branding-Team bei der Moderation mehrerer Strategiesitzungen, in der wir klare Markenattribute, Leitbilder und Kundenerwartungen definierten. Im Wesentlichen war eine moderne, freundliche und klare Markenidentität erforderlich, die nicht zu geschäftsmäßig, sondern intelligent und kompetent wirkt.
Wording

Auf der Suche nach einem Namen
Durch das Ausscheiden des Namensgebers bestand die allererste Aufgabe darin, einen neuen Firmennamen zu finden. Die Atmosphäre war offen, man spürte die Bereitschaft etwas grundlegend Neues zu wagen. Nach jedem Treffen fasste ich die Ergebnisse zusammen und erarbeitete ein paar visuelle Ideen, die dann die Grundlage für das nächste Treffen bildeten.
Markenentwicklung



Sobald sich eine Handvoll Favoriten herauskristallisiert hatten, begann ich Logoideen auszuarbeiten. Die Mitarbeiter konnten online Punkte verteilen, und die Namen der Siegerentwürfe schafften es in die nächste Runde.
Logogestaltung


Matthias Kendlbacher, einer der Geschäftsführer, brachte irgendwann die Lärche ins Spiel – ein Baum der aufgrund seiner Eigenschaften in vielerlei Hinsicht die Werte des Unternehmens widerspiegelt. Die lateinische Bezeichnung larix war griffig und nicht sehr stark besetzt. Wir hatten unseren Favoriten!


Ich präsentiere üblicherweise drei Entwürfe. Am Ende setzte sich diese Variante mit grünem A (übrigens das umgedrehte »v« der BAUHAUS-Schrift von Herbert Bayer), das wie ein stilisierter Nadelbaum wirkt, gegen alle Konkurrenten durch – Larix Engineering war geboren.
Corporate Design

Ausrollen des Designs
Zeitgleich mit der Erarbeitung der Drucksorten erstellte ich ein Manual, in dem alle wichtigen Fragen des Markenauftritts geklärt wurden. Insbesondere galt es, Regeln für den Office-Gebrauch aufzustellen, etwa hinsichtlich Wording, Logo- und Schriftverwendung, sowie für die einzelnen Units passende Sekundärfarben zu definieren. Die Bestimmung der Markenidentität ging aber noch weiter, etwa bis zur Auswahl eines »Corporate Papers« – dem Munken pure.
Die Univia pro – Logoschrift der Subline – soll auch als Headline-Font für Website und Printprodukte Verwendung finden, da sie zwischen einer technischen und humanistischen Anmutung perfekt die Balance hält und somit die Werte des Unternehmens auf den Punkt bringt. Im Fließtext kommt die Proxima Nova in mehreren Schnitten zum Einsatz.
Webdesign

Im nächsten Schritt wurde die Website in Angriff genommen. Abgeschlossene Firmenprojekte sollten nach Leistungsumfang und Projekttyp gefiltert und mit einem Farbcode ausgegeben werden, der den Larix-Fachbereichen entspricht. Über die reine Ästhetik hinaus bestand meine Aufgabe darin, sicherzustellen, dass dieses Rebranding eine emotionale Resonanz erzeugt und Larix’ Position als modernes, aber ökologisch sehr verantwortliches Unternehmen unterstreicht. Wir setzten online auf viel Weißraum, um den Architekturbildern Raum zum Atmen zu lassen, und verzichteten auf »Firlefanz« aller Art.
Was die technische Seite betrifft, setzte ich auf WordPress, da die bequeme Wartung durch den Kunden (laufend werden neue Projekte hochgeladen) im Vordergrund stand.


Jedes gute Design beginnt mit einer Frage. Bei Larix Engineering fragten wir uns: Wie können wir etwas Neues schaffen, eine unverwechselbare Identität, die sich dennoch wie ein natürliche Weiterentwicklung anfühlt? Dies war die Grundlage für alles Weitere.
»Anton hat uns mit ruhiger Hand und einem scharfen Auge für Details durch das Rebranding unseres Ingenieurbüros geführt.«
DI Dr. Peter Holzer
Geschäftsführer, Larix Engineering

